Im Westen nichts Neues!

westengross Unsere “verantwortlichen” Politiker verunmöglichen weiterhin unser normales Leben und beschädigen die Kunst- und Gastronomieszene zum zweiten Mal sehr heftig. (Anmerkung der Redaktion: Verantwortlich ist man eigentlich nur dann, wenn man auch persönlich die Konsequenzen zu spüren bekommt.) 

Im Chaos der unterschiedlichen Verordnungen muss man sich erst einmal zurechtfinden. Wir haben uns eingelesen und sind froh, dass wir auch weiterhin den Unterricht im drum department mit unserem bisherigen Hygienekonzept weiterführen dürfen. Wir als Schule sind von dem abermaligen “Lockdown” nicht betroffen. In anderen Bundesländern gibt es allerdings andere Regelungen und wir wünschen unseren Kollegen in Hessen und Nordrhein-Westfalen viel Optimismus und gute Gedanken, denn diese müssen ihre Schulen für die nächsten vier Wochen dicht machen – was für ein Irrsinn! Und – so steht es zu befürchten – das wird sicher noch verlängert. 

Selbstverständlich ist uns bewusst, dass die Entscheider gemäß der veröffentlichten Zahlen an positiv getesteten Mitmenschen jederzeit die Regeln ändern können, gerade so, wie es ihrer Meinung nach für eine Bekämpfung der jährlich wiederkehrenden Welle an respiratorischen Erkrankungen notwendig sei. Wir sind also quasi noch „unter Gnaden“ offen. 

Der Ausspruch “Im Westen nichts Neues” passt auch hier. Der gleichnamige Roman von Erich Maria Remarque beschreibt allerdings die Erlebnisse eines jungen Soldaten im Ersten Weltkrieg und dessen Schrecken. Davon sind wir zum Glück meilenweit entfernt, wenngleich für viele Menschen die wiederholten Berufsverbote auch eine echte existenzielle Bedrohung darstellen. 

Eines ist glasklar: Die Würde ist das höchste Gut des Menschen. Dies entspricht den Grundsätzen unserer kulturellen Ethik und auch unserer gelebten Moral. Wenn die Vertreter der Kultur an der Ausübung ihrer Profession gehindert werden, dann beschädigt das uns alle – ohne Ausnahme. 

Wir möchten mittlerweile seit über 27 Jahren unseren Teil dazu beitragen, der unverzichtbaren Stimme der Kultur auch weiterhin Gehör zu verschaffen, indem wir Rhythmus und Musik, die universelle Sprache der unterschiedlichen Kulturen mit ganzer Leidenschaft lehren, praktizieren und entwickeln. Denn das können wir Schlagzeuger perfekt – und noch dazu auch ziemlich laut!

Euer dd-Team

 

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